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Ich kann auch anders: Isabel García im Gespräch mit MEHRWERT (Teil 2)

Im zweiten Teil des Interviews erfahren Sie, wie Sie mit diesem Modell Ihre Stärken bewusst aktivieren können, die schon in Ihnen schlummern. Und wie Sie als erfahrene Führungskraft eine gute Ansprechhaltung für junge Mitarbeiter finden.

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Ich kann auch anders: Isabel García im Gespräch mit MEHRWERT (Teil 1)

In ihrem neuen Buch „Ich kann auch anders“ lüftet Isabel García endlich das Geheimnis ihres alltagsnahen und emotional wirksamen Kommunikationsmodells für gelingende, aufmerksame Kommunikation (verbal – nonverbal). In ihrem Buch „Ich kann auch anders“ zeigt sie uns eine bemerkenswerte ganzheitliche Strategie zum emotionalen „WARUM“ und „WIE“ der 4 Elementaren Kommunikationstypen® (Erde, Feuer, Wasser und Luft) auf , die auch komfortablen Rückenwind in die Zusammenarbeit altersgemischter Dream-Teams bringen kann.

Höchste Zeit also, mit Isabel den Mehrwert des Modells und der unterschiedlichen Kommunikationstypen genauer zu beleuchten

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Nachlese zum Vortrag : „Starker Auftritt 50Plus – Ihr Angebot im demographischen Wandel“

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im Rahmen des „Aktionstag 50plus“ der Bundesagentur für Arbeit, Augsburg am 17.06.2015.

DANKE an ein so zahlreiches, tolles Publikum  (das auch STANDfestigkeit im wahrsten Sinne des Wortes bewiesen hat) und die vielen beeindruckenden Rückmeldungen!

Danke auch an die Geschäftsführung der BA Augsburg und dem Organisations-Team für eine Veranstaltung, bei der man das Engagement zum Thema spüren konnte! Gespräche mit Verantwortlichen der eingeladenen Unternehmen (leider viel zu wenige!) und den Damen und Herren einzelner Fachbereiche der BA zeigen: nur wenige Unternehmen haben bis dato die kurz-und mittelfristigen Auswirkungen der demografischen Entwicklung erkannt und nutzen bezüglich des viel zitierten Fachkräftemangels?? das brachliegende Wissens-Potenzial der Älteren.

Ich habe während und nach diesen Vorträgen gut qualifizierten Fachkräften und auch betroffenen Führungskräften zugehört, die trotz ihrer positiven Grund-HALTUNG, ihrem wertvollen Wissen und Können und ihrer grundsätzlichen Flexibilität nach wie vor gegen veraltete Vorurteile zu kämpfen haben.

Diese Gespräche an der „Basis“ unserer Arbeitswelt bestärken mich jedes Mal aufs Neue in meinem langjährigen Engagement für eine höhere Altersakzeptanz in den Unternehmen (auch als Botschafterin von www.masterhora.de). Hier haben wir noch jede Menge Sensibilisierungsbedarf bei den Unternehmen.

 

Und dann liest sich ein Auszug aus der rp-online aus einer ganz anderen Perspektive:

Demnach wird das Angebot der Rente mit 63 Jahren vor allem von gut qualifizierten männlichen Fachkräften stark genutzt. Zwischen Juni 2014 und März 2015 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter ab 63 Jahren um 39.200 oder acht Prozent auf 432.000. Dagegen war sie im vergleichbaren Zeitraum von Juni 2013 bis März 2014 um 35.500 oder neun Prozent gestiegen.

Auch die Zahl der Arbeitslosen über 63 Jahren, die sich aus dem Erwerbsleben abmeldeten, stieg von Juni 2014 bis März 2015 gegenüber dem Vorjahr außergewöhnlich stark um 55 Prozent.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/rente-mit-63-senkt-beschaeftigung-aelterer-um-acht-prozent-aid-1.5176492

Die Menschen melden sich auch ab, weil man ihnen zu lange schon zu verstehen gibt, dass ihr Wissen und ihr Können nicht mehr gebraucht werden. Was für ein fataler Irrtum nicht nur der politischen sondern auch der wirtschaftlichen Entscheider.

Wir werden immer älter und weniger. Deutschland ist seit einigen Wochen weltweiter Spitzenreiter mit der niedrigsten Geburtenrate (8,2 Kinder pro 1000 Einwohner). Der Anteil der Erwerbstätigen zwischen 20 Jahren und 30 Jahren sinkt bis 2020 auf gerade einmal 20%!

Es wird Zeit, dass  gerade der Mittelstand, der bei der demografischen Entwicklung um seine Wettbewerbsfähigkeit fürchten muss, auch seine Haltung in punto Leistungs-und Lernfähigkeit der reifen Bewerber ändert. Wer tatsächlich weitsichtige Fachkräftesicherung betreibt, hat längst ein Auge auf die einzig wachsende Zielgruppe im Land.  Die Konzerne machen es längst vor, still und leise im Hintergrund. Alter darf nicht länger als Qualifikationsfaktor betrachtet werden  weil Kompetenz schlicht und einfach keine Altersgrenze kennt.

Mit wertschätzendem Gruß,

Marion Berger