Vortragsnachlese: „Die Zeit ist reif! Erfahrung und Wissen brauchen Anerkennung“

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Mit alten Landkarten im Kopf können wir kein Neuland entdecken.

Zur Auftaktveranstaltung „Erfahrung gestaltet Zukunft – Kompetenz kennt keine Altersgrenze“ der neuen IHK-Expertakademie am 20.07.2015, durfte ich in München rund 100 Teilnehmer in meinem Impulsvortrag zum Umdenken einladen. Im historischen Aufbruch mitten im demografischen Umbruch von Arbeit und Gesellschaft.

Mit beeindruckender Resonanz!

Meinen herzlichen Dank für die inspirierenden Rückmeldungen teile ich gerne mit allen Teilnehmern, aufmerksamen Zuhörern und den Verantwortlichen der IHK und IHK-Expertakademie und einem großartigen Organisationsteam.

In menschlich und fachlich bereichernden Feedbackgesprächen mit Unternehmerinnen, Führungskräften und erfahrenen Experten, habe ich verstanden, dass eine weitere Sensibilisierung aller Generationen für das kostbare und oft genug noch brachliegende Erfahrungswissen notwendig ist.

Es erkennen immer mehr Ausbildungsbetriebe wie wichtig es ist, sich Schritt für Schritt auch als kleines oder mittleres Unternehmen mit demografieaktiven Handlungsfeldern des Generationenmanagements, vor allem der Sicherung des wertvollen Erfahrungswissens, auseinanderzusetzen. Denn dort gerät die wichtige Vernetzung von wertvollem Erfahrungs- und frischem Nachwuchswissen aus der Balance. Wo immer mehr Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben, stellt der seit über 30 Jahren anhaltende Akademisierungstrend herkömmliche Vorgehensweisen erst recht auf den Kopf. Die Gleichwertigkeit sämtlicher Bildungswege und –systeme in der Gesellschaft anzuerkennen, sprich eine Reform der Berufsbildung, ist lange überfällig.

Fakt ist:  Auf dem Weg in eine neue Lebenserwartungs-und Arbeitswelt haben unsere Personal-Führungsinstrumente weitgehend ausgedient. Alte Denk-und Verhaltensmuster können wir jetzt getrost ver-lernen!

Sie haben den Vortrag verpasst?

Wer nicht vor Ort sein konnte, findet hier den Film zur Einstimmung auf das Thema.

 

Sie brauchen frische Impulse für ein neues Altersbild und ein zukunftsfähiges, demografieaktives Generationenmanagement?

Dann lesen Sie jetzt einfach los, denn die Zeit ist reif! für ein MIT-einander aller Generationen, das sich auf die Stärken aller Altersgruppen einlässt.

Für weiterführende Fragen zur Ableitung Ihrer individuellen Handlungsfelder, dem gezielten Erarbeiten von Wettbewerbsvorteilen und/oder der Umsetzung von praktischen und wirksamen Einzel-Maßnahmen kontaktieren Sie mich gerne!

PS: Was immer Sie jetzt im demografischen Umbruch für sich oder Ihre Mitarbeiter bewegen wollen: machen Sie einfach den ersten Schritt und setzen Sie Ihre Vorstellungen um !

Ich freue mich auf Ihre Anregungen, Ihr Feedback und unseren Austausch.

Noch mehr Impressionen zur Veranstaltung und Präsentationen zum Download finden Sie hier.

IMPULSVORTRAG : Die Zeit ist REIF! Erfahrung und Wissen brauchen Anerkennung

 

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Die Zeit ist REIF!

Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt befinden sich in einem radikalen Umbruch.

  • Der Ruf nach anderen! gelebten Werten wird zunehmend lauter.
  • Wie können/wollen wir unter dem Einfluss der demographischen Entwicklung künftig mit allen Generationen zusammen arbeiten?
  • Wie bleiben Sie ein glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber?

Diese und weitere zukunftsweisende Fragen werde ich im Rahmen des am 20. Juli 2015 ab 12:30 Uhr stattfindenden IHK-Veranstaltung zum Thema „Erfahrung gestaltet Zukunft – Wer sichert das Wissen für die Zukunft Ihres Unternehmens?“ beantworten.

Holen Sie sich kraftvolle Impulse zum wertschätzenden Umgang mit dem ErfahrungsWISSEN reifer Leistungsträger und entdecken Sie die Wettbewerbsvorteile eines alter(n)sgerechten Generationenmanagements.

12:30 – 18:45 UhrOrt: IHK Akademie München

Geben Sie mir ein Funksignal ?

Ich freue mich auf Sie!

 

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Nachlese zum Vortrag : „Starker Auftritt 50Plus – Ihr Angebot im demographischen Wandel“

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im Rahmen des „Aktionstag 50plus“ der Bundesagentur für Arbeit, Augsburg am 17.06.2015.

DANKE an ein so zahlreiches, tolles Publikum  (das auch STANDfestigkeit im wahrsten Sinne des Wortes bewiesen hat) und die vielen beeindruckenden Rückmeldungen!

Danke auch an die Geschäftsführung der BA Augsburg und dem Organisations-Team für eine Veranstaltung, bei der man das Engagement zum Thema spüren konnte! Gespräche mit Verantwortlichen der eingeladenen Unternehmen (leider viel zu wenige!) und den Damen und Herren einzelner Fachbereiche der BA zeigen: nur wenige Unternehmen haben bis dato die kurz-und mittelfristigen Auswirkungen der demografischen Entwicklung erkannt und nutzen bezüglich des viel zitierten Fachkräftemangels?? das brachliegende Wissens-Potenzial der Älteren.

Ich habe während und nach diesen Vorträgen gut qualifizierten Fachkräften und auch betroffenen Führungskräften zugehört, die trotz ihrer positiven Grund-HALTUNG, ihrem wertvollen Wissen und Können und ihrer grundsätzlichen Flexibilität nach wie vor gegen veraltete Vorurteile zu kämpfen haben.

Diese Gespräche an der „Basis“ unserer Arbeitswelt bestärken mich jedes Mal aufs Neue in meinem langjährigen Engagement für eine höhere Altersakzeptanz in den Unternehmen (auch als Botschafterin von www.masterhora.de). Hier haben wir noch jede Menge Sensibilisierungsbedarf bei den Unternehmen.

 

Und dann liest sich ein Auszug aus der rp-online aus einer ganz anderen Perspektive:

Demnach wird das Angebot der Rente mit 63 Jahren vor allem von gut qualifizierten männlichen Fachkräften stark genutzt. Zwischen Juni 2014 und März 2015 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter ab 63 Jahren um 39.200 oder acht Prozent auf 432.000. Dagegen war sie im vergleichbaren Zeitraum von Juni 2013 bis März 2014 um 35.500 oder neun Prozent gestiegen.

Auch die Zahl der Arbeitslosen über 63 Jahren, die sich aus dem Erwerbsleben abmeldeten, stieg von Juni 2014 bis März 2015 gegenüber dem Vorjahr außergewöhnlich stark um 55 Prozent.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/rente-mit-63-senkt-beschaeftigung-aelterer-um-acht-prozent-aid-1.5176492

Die Menschen melden sich auch ab, weil man ihnen zu lange schon zu verstehen gibt, dass ihr Wissen und ihr Können nicht mehr gebraucht werden. Was für ein fataler Irrtum nicht nur der politischen sondern auch der wirtschaftlichen Entscheider.

Wir werden immer älter und weniger. Deutschland ist seit einigen Wochen weltweiter Spitzenreiter mit der niedrigsten Geburtenrate (8,2 Kinder pro 1000 Einwohner). Der Anteil der Erwerbstätigen zwischen 20 Jahren und 30 Jahren sinkt bis 2020 auf gerade einmal 20%!

Es wird Zeit, dass  gerade der Mittelstand, der bei der demografischen Entwicklung um seine Wettbewerbsfähigkeit fürchten muss, auch seine Haltung in punto Leistungs-und Lernfähigkeit der reifen Bewerber ändert. Wer tatsächlich weitsichtige Fachkräftesicherung betreibt, hat längst ein Auge auf die einzig wachsende Zielgruppe im Land.  Die Konzerne machen es längst vor, still und leise im Hintergrund. Alter darf nicht länger als Qualifikationsfaktor betrachtet werden  weil Kompetenz schlicht und einfach keine Altersgrenze kennt.

Mit wertschätzendem Gruß,

Marion Berger