Vom Mut, sich selbst und anderen zu vertrauen

– nicht nur zur Weihnachtszeit –

Es lässt sich nicht lehren, nicht kaufen und erst recht nicht messen. Laut Wolf Lotter, einem meiner Lieblingsautoren, ist es „das Bindemittel der Wissensgesellschaft. Und zu wertvoll, um unverbindlich zu bleiben.“

Die Rede ist vom gegenseitigen Vertrauen und Ihrer Persönlichkeit.

Hier ein Auszug aus dem empfehlenswerten Artikel (Brandeins/ „Deal?“, Ausgabe 10/2014):

…Die Managementtheorie hat die Führung weg von der Persönlichkeit definiert und damit ersetzbar, austauschbar und systemkonform gemacht. Aber Regel und Normen schaffen kein Vertrauen – das kann nur die Persönlichkeit…

…Michael Bordt nennt Menschen mit der Fähigkeit, Vertrauen zu schaffen, „Integrationsfiguren“. Sie sind „authentisch, wahrnehmbar und unterscheidbar“, zählt Bordt auf, „Typen, denen man abnimmt, dass sie das, was sie sagen, auch so meinen…“

…Diese Vertrauenspersonen dürfen aber nicht Everybody’s Darling sein wollen. Dazu gehört sehr viel von dem, was nicht nur im Management selten geworden ist: Mut. Denn, wie Bordt weiß: „Menschen, die Vertrauen geben, akzeptieren immer das Risiko, sich verletzlich zu machen…“

Und so sieht (Selbst-) Vertrauen im richtigen Leben aus: Ute Ullrich

Ute Ullrich gibt uns mit ihrer würdevollen Haltung und wunderbaren Musik ein beeindruckendes Beispiel. Ich habe sie 2015 in „The Voice of Germany“ gehört. Sie hat eine unglaubliche Lebens- und Leidensgeschichte hinter sich: mit 3 Jahren verliert sie ihre Stimme. 21 Operationen. An Singen ist nicht zu denken. Erst mit 14 kann sie wieder sprechen. Ihr Leben ist ein Auf und Ab, doch ihren Traum, zu singen, gibt sie nie auf:

„Ich bin ein Mensch, der Mut hat“

Zehn Jahre später kämpft sie wieder als Ärzte bei ihr einen Tumor im Auge diagnostizieren. Es stellt sich heraus, dass dieser gutartig ist, doch seitdem trägt sie ein Glasauge. „Ich hatte zwar ein Auge verloren, aber das Gefühl, ein zweites Leben geschenkt bekommen zu haben“, lesen wir auf Utes Homepage http://www.uteullrich.com/

Was mich mit Ute verbindet?

Auch sie hat lange gezögert, ihren Standpunkt „dort draußen“ zu vertreten. Sich selbst und den Persönlichkeiten zu vertrauen, auf die wir täglich treffen. Was es heißt, Weitschwimmerfähigkeiten zu entwickeln und tiefe Tauchgänge zu riskieren. Mut, Willenskraft und Ausdauer zu leben, nach Rückschlägen wieder aufzustehen und tief entschlossen zu lernen und weiterzugehen.

Das ist harte Arbeit! Doch es lohnt sich dankbar, bescheiden und würdevoll zu bleiben.

Jetzt schenkt sie uns ihr 3. Album und den Song: Wofür brennst du?

Er ist die perfekte Vertonung der lebendigen Botschaft, die ich auch meinen geschätzten Laufbahnkunden immer wieder ans Herz lege:

Textauszug:
„Wofür brennst Du, was bringt Dich zum Leuchten, was bringt Dich zum Sehen.
Wirst Du wagen zu lieben, und Dich zu erinnern und zu verstehen,
dass Du mehr in Dir trägst, soviel mehr, als Du glaubst“

Was bleibt, was kommt?

Es bleibt mein schlichter Dank an alle, die ich 2016 begleiten durfte und die auch mich weitergebracht haben.  Herzlichen Dank für euer/Ihr Vertrauen, der sich nicht in Worten ausdrücken lässt:  Für inspirierende Projekte, Gespräche, Crew-Entwicklungen und Laufbahnberatungen, die wir im Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen haben. Danke für alle persönlichen Empfehlungen meiner Arbeit, die durch kein Marketing der Welt ersetzt werden können: allen voran die MEHRWERT Crew und meine Kunden.

Ich blicke zuversichtlich mit einem Lächeln auf all das, was auf uns zukommt, auch die neuen Seminare http://me-hr-wert.de/seminare/, deren Bedarf sich in 2016 entwickelt hat.

Auf ein gemeinsames, geniales 2017!

Herzlichst

Marion Berger